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 Betreff des Beitrags: bergepanther
BeitragVerfasst: 10.11.2008, 21:19 
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http://www.twenot.nl/_derived/bergepan. ... 10_bnr.gif


Bergepanther (Sd.Kfz. 179)


Die 40 t Seilwinde und der StĂŒtzsporn ermöglichten es dem Bergepanther auch schwere
Panzer wie Tiger und Panther abzuschleppen.
Schon beim Aufstellen der ersten Tiger- und Pantherabteilungen wurde das Fehlen eines schweren Abschleppfahrzeuges offensichtlich. Vor allem die sich verĂ€ndernde militĂ€rische Lage macht ab 1943 durch immer hĂ€ufigere RĂŒckzĂŒge ein solches Fahrzeug dringend notwendig. Die Zgkw. 18 t (Sd.Kfz. 9), die zum Bergen der Panzer III und IV ausreichten, konnten die beiden schweren deutschen Panzer nur im Zweier- oder Dreierzug abschleppen. Und auch die anfangs von der Truppe selbst umgerĂŒsteten Bergetiger waren nicht zufriedenstellend. Bei diesen Fahrzeugen wurde die Kanone demontiert und stattdessen schweißte man auf das Turmdach vorne eine Halterung fĂŒr einen leichten Kranausleger. Am Heck des Turms war zudem eine Seilwinde angebracht. Doch der Tiger wurde dringend als Kampfpanzer benötigt und man entschied sich letztendlich auf Basis des Pantherfahrgestells einen schweren Bergepanzer zu fertigen. Dementsprechend erteilte das Heereswaffenamt im Juni 1943 MAN den Auftrag zehn Bergepanzer ohne Winde auf dem Pantherfahrgestell herzustellen. Henschel sollte 70 weitere Bergepanther bauen.
Das Fahrgestell das Panthers wurde fĂŒr den Bergepanther fast unverĂ€ndert ĂŒbernommen. Anstatt des Turmes sollte in den Kampfraum in der Wannenmitte ein Seilwinde, die eine Zugkraft von 40 Tonnen auf 150 m haben sollte, eingebaut werden. Eine solche Winde war im normalen Hebezeugbau aber nicht zu finden, doch MAN selbst hatte bereits 1940 eine solche Winde fĂŒr ein Spezial-Pionierfahrzeug konstruiert. Dieses 8-Rad Amphibienfahrzeug sollte als schweres PioniergerĂ€t in der Lage sein mit der Seilwinde Straßensperren zu rĂ€umen oder mit einem speziellen Pflug GrĂ€ben zu ziehen oder Straßen zu zerstören. Vier dieser Fahrzeuge wurden auf Basis des mittelschweren gelĂ€ndegĂ€ngigen Wehrmachts-Lastkraftwagen gebaut und erprobt. Die Funktion der Seilwinde unterschied sich von der herkömmlicher Winden. Mit Hilfe von acht auf zwei Wellen lagernden Treibscheiben wurde die Zugkraft mittels Haftreibung aufgebracht. Hinter der zweiten Treibscheibe war dann eine Seilwickelvorrichtung und die Seilspeichertrommel angebracht. FĂŒr den Einbau in den Bergepanther konnte die Winde fast unverĂ€ndert ĂŒbernommen werden. Der Antrieb der Treibscheiben erfolgte durch den Fahrzeugmotor ĂŒber ein separates Getriebe und eine Gelenkwelle. Die Winde wurde wie geplant in der Wannemitte montiert und war nach außen von einem pritschenartigen Aufbau eingefasst. Allerdings kamen fĂŒr den Bau der hochbelasteten Maschinenelemente der Seilwinde nur wenige spezialisierte Hersteller in Frage. Da diese aber meist durch die laufende RĂŒstungsproduktion schon ausgelastet waren, konnten nie genĂŒgend Winden hergestellt werden, so dass einige Bergepanther ohne Seilwinde ausgeliefert wurden. Produziert wurden die Winden dann von der Firma Raupach in Görlitz, die spĂ€ter die Fertigung in ein neues Werk im Sudetenland verlegte.
Am Heck des Bergepanthers war ein stabiler AbstĂŒtzsporn angebracht, der zum Bergen von im GelĂ€nde liegengebliebenen Fahrzeugen diente. Denn die Bergung war hauptsĂ€chlich davon abhĂ€ngig, ob man einen Befestigungspunkt fĂŒr das Bergungsfahrzeug hatte, der mehr Halt bot, als das im Schlamm steckende Schadfahrzeug. Sollte ein liegengebliebenes Fahrzeug geborgen werden, hakte man das Abschleppseil an und der Bergepanther fuhr die ganze SeillĂ€nge von 150 m aus. Danach wurde der StĂŒtzsporn im Boden versenkt und das Schadfahrzeug mittels Seilwinde herangezogen. Dann fuhr man das Schleppseil ein weiteres mal aus, um den Schadpanzer wieder heranzuziehen. Dies wurde so oft wiederholt, bis man von der grĂ¶ĂŸten Gefahrenzone entfernt war. Um eine Überbeanspruchung der Seilwinde zu Verhindern, war im Inneren des Bergepanthers ein Zugkraftmesser angebracht.
Die Erprobung 1944 bei der Kraftfahrversuchsstelle in Kummersdorf zeigte, dass ein Kran zum Ausbau von defekten Aggregaten an Schadfahrzeugen fehlte. Einige Bergepanther wurden daraufhin mit einem 2 t Kran ausgerĂŒstet, der einen 120° Schwenkbereich hatte. FĂŒr die Bergung in schwierigem GelĂ€nde entwickelte man auch einen Erdanker, da der StĂŒtzsporn hier nicht immer ausreichte. Die Entwicklung wurde aber eingestellt und man konzentrierte sich auf die Entwicklung von Klauen, mit denen die Gleiskette verankert werden konnte. Am Bug wurden zudem zwei quadratische Stahlplatten angeschweißt, an die ein mitgefĂŒhrter Holzbalken zum verschieben von Schadpanzern angesetzt werden konnte.
Da man erwartete, dass der Bergepanther nicht nur zur Bergungszwecken eingesetzt wĂŒrde, sondern auch als GerĂ€te- und MunitionstrĂ€ger Verwendung finden wĂŒrde, entwickelte man neben dem 2 t Kran noch weitere Sonderwerkzeuge, wie beispielsweise Spanner zur Kettenmontage oder Heber zum Laufrollenwechsel. Gerade die Bergepanther ohne Seilwinde wurden so als nĂŒtzliches UnterstĂŒtzungsfahrzeug eingesetzt. Als Defensivbewaffnung wurde am Bug des Bergepanthers eine Halterung fĂŒr eine Lafette, die eine 2 cm KwK 38 aufnehmen konnte, angeschweißt. Die Waffe war durch ein Panzerschild geschĂŒtzt. WĂ€hrend Fahrer und Funker beim Kampfpanzer Panther zwei getrennte Einstiegsluken hatten, kam beim Bergepanther eine große Luke zum Einsatz, die auch die Bedienung der 2 cm Kanone verbesserte. Auch war der Kraftstoffvorrat des Bergepanthers auf 1.075 Liter erhöht worden. Die anfĂ€ngliche AusfĂŒhrung A, die auf dem Panther Ausf. A beruhte, wurde 1944 durch die AusfĂŒhrung G auf Basis des Panthers Ausf. G abgelöst. Als Demag die Fertigung ĂŒbernahm konnten nun auch höhere StĂŒckzahlen gefertigt werden. Bis Kriegsende wurden 297 Bergepanther gebaut, von denen 46 kein Seilwinde erhielten. Des weiteren funktionierte die Truppe einige Panther durch Entfernen des Turmes zu Munitionstransportern und Zugmaschinen um. Der Bergepanther leistete wertvolle Dienste in den schweren Panzerabteilungen, doch gab es leider immer zu wenige. Mit dem gelĂ€ndegĂ€ngigen Pantherfahrgestell und der Kombination aus AbstĂŒtzsporn und Seilwinde, kann er als der beste Bergepanzer des Krieges betrachtet werden.

Bezeichnung des Fahrzeugs: Panzerbergewagen (Bergepanther) (Sd.Kfz. 179)
Typ: VK.3002 (MAN)
Hersteller: MAN, Henschel, Demag
Baujahr: 1943-45
Motor: Maybach "HL 230 P30"
Zylinderzahl, Anordnung: 12, V Form 60°
Hubraum (ccm): 23.095
Drehzahl, normal/maximal (U/min): 2.500/3.000
Höchstleistung (PS): 600/700
Leistungsgewicht (PS/t): 14/16,3
Höchstgeschwindigkeit (km/h): Straße 55/GelĂ€nde 45,7
Dauergeschwindigkeit (km/h): Straße 33/GelĂ€nde 25
Getriebe: ZF "AK 7-200"
Anzahl der GĂ€nge V/R: 7/1
Federung: DrehstÀbe, quer in Doppelanordnung
LĂ€nge ĂŒber alles (mm) : 8.860
Breite ĂŒber alles (mm): 3.270, mit SchĂŒrzen 3.420
Höhe ĂŒber alles (mm): 2.700
Bodenfreiheit (mm): 560
Spurweite (mm): 2.610
Kettenbreite (mm): 660
Anzahl der Glieder pro Kette: 86
Gefechtsgewicht (t): 43
Bodendruck (kg/cmÂČ): 0,83
Kraftstoffvorrat (l): 1.075
Kraftstoffverbrauch (l/100km): Straße 280/GelĂ€nde 700
Fahrbereich (km): Straße 320/GelĂ€nde 160
SteigfÀhigkeit: 35°
KletterfÀhigkeit (mm): 900
GrabenĂŒberschreitfĂ€higkeit (mm): 1900
WatfÀhigkeit (mm): 1.700
Besatzung: 3
Panzerung : (Dicke/Neigung/Durchgangsstrecke)
Fahrerfront
Bug
Seite, oben
Seite, unten
Heck
Decke
Boden

80 mm 35° 140 mm
60 mm 35° 105 mm
40 mm (G 50) 50° (G 60°) 52 mm (G 58)
40 mm 90° 40 mm
40 mm 60° 46 mm
15 mm 0°
vorn 26 mm
hinten 17 mm 0°
Hauptbewaffnung: 1 2 cm KwK 38
SekundÀrbewaffnung: 1 7,92 mm MG 34
StĂŒckzahl: 297

Dateianhang:
bergepanther-1.jpg


Dateianhang:
bergepanther-2.jpg


viel spass harry :mrgreen:

dietmar


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 Betreff des Beitrags: Re: bergepanther
BeitragVerfasst: 11.11.2008, 07:55 
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Hallo
Ist das dein nÀchstes Projekt?????
Ich finde das Modell recht interessant.
Mfg Ramon.

_________________
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Deine Feinde finden dich auch so.


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 Betreff des Beitrags: Re: bergepanther
BeitragVerfasst: 11.11.2008, 12:19 
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nee ramon der iss fĂŒr harry :mrgreen:

dietmar


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 Betreff des Beitrags: Re: bergepanther
BeitragVerfasst: 11.11.2008, 17:04 
Moin Dietmar
Da haste aber "ZĂŒrĂŒckgeschlagen" :stolzbin:
Werd ich mir heute abend mal reinziehen.
Danke Dir,fĂŒr die mĂŒhe.

Gruss,Harry


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 Betreff des Beitrags: Re: bergepanther
BeitragVerfasst: 11.11.2008, 17:53 
Der is auch KAPUTT,kein Kran drauf.
:kommalherfreundchen:

Gruss,Harry


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 Betreff des Beitrags: Re: bergepanther
BeitragVerfasst: 11.11.2008, 18:00 
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da da da da da da kran :evil:
Dateianhang:
bergepanther-1.jpg


brille geputzt??

dietmar :blah: :blah:


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 Betreff des Beitrags: Re: bergepanther
BeitragVerfasst: 11.11.2008, 18:03 
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oder dann halt den da, ein PII

auch ein netter bergekran
Dateianhang:
bergepanzer auf panzer2 basis.jpg


dietmar


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 Betreff des Beitrags: Re: bergepanther
BeitragVerfasst: 11.11.2008, 19:16 
Aber aber, das ist kein Bergepanzer, das ist ein LadungstrÀger !

Und am Bergepanther ist kein Kran, sondern eine Ladungshilfe mit Flaschenzug !

Gruß
Stephan
...der fast alles ĂŒbern Bergepanther gesammelt hat ...


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 Betreff des Beitrags: Re: bergepanther
BeitragVerfasst: 11.11.2008, 20:45 
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aber er hÀt À kran :blah: :blah: :blah:
ok , ernst des lebens wieder ich bau den kran , basta. :mrgreen:
dietmar


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 Betreff des Beitrags: Re: bergepanther
BeitragVerfasst: 17.11.2008, 16:01 
Von welchem Kran reden wir hier ?

Gruß
Stephan


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 Betreff des Beitrags: Re: bergepanther
BeitragVerfasst: 18.11.2008, 12:59 
Bild

Bild

Bergepanther hab ich schon mal gebaut, aber in 1:24, ist aber mangels Zeit nicht ganz fertig geworden und wurde verkauft...

gruß
Stephan

... ach so, die Seilwinde drin funktionierte...


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