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 Betreff des Beitrags: Spähwagen Fennek
BeitragVerfasst: 08.03.2011, 20:28 
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Moin Moin Männer´s
ich hab mal wieder was angestellt. Ich hab mal wieder was neues angefangen.
So gaaaaanz zufällig is da die Tage ein Fennek in meinem I-Zug gelandet. Und schwupp hab ich doch gleich ein Fahrgestell gekauft.
Und dann gings los.

Zunächst etwas Geschichte.

Der Fennek ist ein leichter 4-Rädriger Panzerspähwagen, der seit 2003 bei der Bundeswehr und eingesetzt wird. Er löst den Spähpanzer Luchs ab und wird das künftige Hauptwaffensystem der Aufklärungstruppe sein.

Technische Daten
StĂĽckpreis 1,6 Mio. Euro
Nutzlast 3000 kg
Tankinhalt 230 l
Motordrehmoment 819 Nm
Steigfähigkeit 60 % max.
Schräglage 32 %
Wattiefe 1000 mm

Besonderheiten
Allradantrieb, Differentialsperre, Reifendruckregelanlage, RĂĽckfahrkamera, 5-t-Seilwinde, ABC-SchutzbelĂĽftungsanlage.

Spezifikationen
Länge 5,58 m, Breite 2,55 m, Höhe (Fahrzeugdach) 1,79 m, Gefechtsgewicht 11 t, Bewaffnung 40 mm Granatmaschinenwaffe Kal. 7,62 oder .50 Maschinengewehr, Motorleistung 177 kW, Geschwindigkeit >100 km/h, Besatzung 3 Mann.

Schutz
Ballistisch, Mine, IED

Die dreiköpfige Besatzung – Fahrer, Kommandant und Funker/Beobachter – kann fünf Tage autark operieren. Ausrüstung, Betriebsstoffe, Trinkwasser und Verpflegung werden im Fahrzeug mitgeführt. Luftverladbar in der C-130 kann der
FENNEK zudem schnell und problemlos auch in weitentfernte Einsatzgebiete verlegt werden.

Jetzt aber zu meinem Baubericht.

Zu nächst ist zu sagen das es sich um einen Bausatz handelt. Die einzelnen Bauteile sind hierbei in 1,5 mm bzw. 2 mm starke Polyplatten vorgefräst.
Das ganze sieht dann etwa so aus.

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Als erstes hab ich den Zwischenboden und die Seitenteile der Karoserie ausgeschnitten und eingeritzt.

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Dann wurde eine Seite zusammengesetzt.

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Dann die andere Seite.

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Als die beiden Seitenteile angeklebt waren hab ich das Frontteil gebogen und auch an die Seitenteile angeklebt.

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Damit nun das Ganze etwas stabiler wurde kam die erste Querversteifung mit den Löchern für die Scheinwerfer an ihren Platz.

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Da der Fennek ja den Kofferraum vorne hat ging´s auch damit weiter.

Diese Trapezförmige Polyplatte ist die Rückwand vom Kofferraum und die ...

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... wurde hier hin platziert.

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... und der kommt da hin.

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Diese Polyplatte musste ich an der angegebenen Stelle trennen.

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Die Teile hab ich an dieser Stelle der Frontnase befestigt.

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Die offenen Stellen neben dem Scheinwerfer wurden mit kleinen PolyreststĂĽckchen geschlossen.

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Und mit diesen Keilen ...

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... wurden nun die zwei letzten Ă–ffnungen geschlossen.

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Nach dem der Kofferraum nun zusammen ist kam nun das Dach mit den Fensterrahmen dran.
Zuvor musste aber das Dach bearbeitet werden.

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Das Dach wurde auf die andere Seite gelegt. Die längere Seitenteile wurden ausgeschnitten und an der Außenkante festgeklebt.

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Das Selbe hab ich mit den Fensterrahmen gemacht.

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Ja und dann kam eine kleine Hochzeit. Das Dach wurde mit dem Rest der Karosserie verbunden

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Zum Schluss wurde noch das Heck und die RĂĽcklichtleiste befestigt.

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Nach dem alles fest war und ich mit der Schmirgelei angefangen hab, ist mit ein absoluter Fehler aufgefallen.
Ich hab das große Heckteil verkehrt herum eingebaut. Nicht nur das, ich Döööspaddel hab auch noch das Dach falschrum montiert. Das kommt natürlich wieder runter und wird richtig befestigt.

So sieht das ganze doch schon besser aus.

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Jetzt kommt dann das worauf sich jeder Modellbauer freut. Schleifen, Spachteln, Schleifen, Spachteln .... .

Bis zum nächsten mal. Fortsetzung folgt.

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Bastelnde Grüße Da Wäna
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 Betreff des Beitrags: Re: Spähwagen Fennek
BeitragVerfasst: 08.03.2011, 20:36 
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Oha,

Alter Polykleistermeister...... :mrgreen:
Da haste dir ja was angetan, vieeeeeel zu spachteln und schmirgeln....
Bin ich gespannt wie das mal aussieht wenn du lange genug drauf rumgeschmurgelt hast und so langsam die Blasen an den Fingern verheilt sind....... :blah:

GrĂĽĂźe
Michael

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 Betreff des Beitrags: Re: Spähwagen Fennek
BeitragVerfasst: 08.03.2011, 21:10 
... nim zum Spachteln die weiĂźe Tubenspachtel von Glasurit
aus dem Hornbach-Baumarkt. Ist fantastisch !

Spachtelnde GrĂĽĂźe
Stephan


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 Betreff des Beitrags: Re: Spähwagen Fennek
BeitragVerfasst: 08.03.2011, 21:15 
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Ich hebe immer gerne den Polyschleifstaub auf...mische den mit Revell Contacta und mach da ne Pampe draus.
Das dann auf die leicht mit Contacta-Kleber "angefeuchtete" Stelle drücken und laaange aushärten lassen.

Is nix für Eilige, aber ergibt absolut haltbare Nähte aus dem selben Grundwerkstoff wie der Rest der Karosse.

Wird es allerdings zu viel dauert es Tage bis es hart ist...also eher fĂĽr kleinere Spalten gedacht.
Für größere Löcher nehme ich gerne Stabilit Express.

Mit lochfĂĽllenden GrĂĽĂźen
Michael

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 Betreff des Beitrags: Re: Spähwagen Fennek
BeitragVerfasst: 09.03.2011, 22:21 
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Guten Abend Männer´s,
ich hab heut wieder etwas Zeit von meinem Tagesplan abzweigen können und war mal wieder
in meinem I-Zug und hab mir ĂĽberlegt was da an der Karosserie noch fehlt.
Dann ist mir aufgefallen, die TĂĽren werden ja nur aufgeklebt. Na, das geht ja nicht.
Also, rann an´s schnippeln.
Zunächst wurden an beiden Seiten der Karosserie die Ausschnitte für die Türen geschnizt.

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Danach hab ich noch zwei Türen aus Restbeständen geschnizt und die original Türen draufgeklebt.

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Nach dem ich noch aus 0,5 mm Polyresten einen Anschlag schnippelde und von innen festgeklebt hab konnt ich die TĂĽren
weiter anpassen und vorläufig mit Tesa befestigen.

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NatĂĽrlich kommen da noch Scharniere drann. Bis dahin meld ich mich aus dem Funkkreis ab.

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 Betreff des Beitrags: Re: Spähwagen Fennek
BeitragVerfasst: 10.03.2011, 11:47 
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Wie jetzt?

Der echte hat tasächlich kein Tesaband sondern Scharnire drann?
Mist, muss ich doch glatt umdenken. :mrgreen:

Da haste auf jeden Fall noch massig Arbeit vor dir, sogar wenn man keine Teile falschrum anpappt. :blah:
Hast ja gemerkt, das kann jedem passieren. :roll:
Ich bin inzwischen ganz begeistert von Poly, kann man schön bearbeiten....sauber Arbeiten erleichtert das ungemein.
Das erkläre ich auch jemanden bei jedem Besuch.... derjenige weiss wer gemeint is. :wink:

Bin gespannt wenn mal geschliffen wurde wie das ganze bei deinem kleinen wirkt.

GrĂĽĂźe
Michael

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 Betreff des Beitrags: Re: Spähwagen Fennek
BeitragVerfasst: 10.03.2011, 23:12 
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Nabend Männer´s,
also, zu nächst mal ein Dankeschön für die lobenden Worte. Zu dem Bausatz möcht ich noch sagen, die Teile sind zwar vorgefräst aber man muss sie aus den Platten trotzdem mit nem Cuttermesser ausschneiden. Würde man sie ausbrechen wären sie schnell im Eimer. Ich denke das der Bausatz auch kein Anfängermodell ist weil man doch viel improvisieren muss, von Spachteln und Schleifen abgesehen.
FĂĽr mich is er schon ne Herausforderung.

So, genug gequatscht. Weiter gehts mit der Polyschnitzerei.

Das sind die angesprochenen Scharniere.

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Angefangen hab ich mit den TĂĽren vom Fahrer und Beifahrer.

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Und mit den anderen Lukendeckel hab ich dann weiter gemacht.

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So, das wars mal wieder von meiner Seite. Fortsetzung folgt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Spähwagen Fennek
BeitragVerfasst: 11.03.2011, 18:40 
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Feinfein Wäna,

Da geht ja mächtig was voran.

Nur mal so ne Frage in den (Chat) Raum geworfen......
Wäre es nicht sinnvoller gewesen VOR dem anbringen störender Zusatzbauteile die Karosse komplett zu spachteln und sauber zu schleifen?

Nu musste um die ganzen LĂĽftergitter und Scharnirne drumdrum schmirgeln. :shock:

Apropos schmirgeln....
Ich nehme gerne die Nagelschleifpads die es in der Drogerie gibt (die billigen).
Sind aus Hartschaum, teilweise mit ner Lage Kunststoff im Kern und vorne/hinten mit verschiedener Körnung belegt.

Kosten 4-5 Euro im 3er Set (MĂĽller Drogeriemarkt) und sind ganz hervorragend zum schleifen von Poly geeignet.
Vor allem kann man schön grade schleifen.

Mit Radirgummi leicht sauber zu machen (nehme den R20 von Edding).


GrĂĽĂźe
Michael

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 Betreff des Beitrags: Re: Spähwagen Fennek
BeitragVerfasst: 11.03.2011, 18:57 
Moin Micha

:dafuer: So,und nicht anders :mrgreen:

Mit wissenden GrĂĽĂźen,Harry


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 Betreff des Beitrags: Re: Spähwagen Fennek
BeitragVerfasst: 11.03.2011, 19:50 
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Nabend ihr beiden,
ihr habt da schon recht, nur die kleinen Stellen an den gespachtelt werden muss ligen so das ich mit dem Schmirgeln einig werd. Die Idee mit den Nagelschleifpads is ned ĂĽbel. Da muss ich doch morgen gleich mal nach schauen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Spähwagen Fennek
BeitragVerfasst: 14.03.2011, 18:33 
Na, da hätte ich noch ein Schleifwerkzeug für Dich
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hab ich seinerzeit fĂĽr Sohnemann gebaut, war ne nicht mehr benutzte batteriebetriebene ZahnbĂĽrste, einfach die Borsten abgesemmelt, ein StĂĽckchen doppelseitiges Klebeband drauf, dann ein Schleiferchen, schon fertig ...

... und geht supergut !

Schleifende GrĂĽĂźe
Stephan
:bau:


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 Betreff des Beitrags: Re: Spähwagen Fennek
BeitragVerfasst: 25.03.2011, 09:33 
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Moin Stephan, :D
das is ne gute Idee. Werd mal die meiner besseren Hälfte ausleihen. :mrgreen:

Aber mal wad janz anderes,
nachdem ich ja schon ne Stellprobe gemacht hab wollte ich euch noch mit einigen Bilder zeigen wie das Fahrgestell jetzt aussieht.

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So siegt er heute aus.

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Die Sportfelgen kommen natĂĽrlich noch runter.

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Jetzt wird noch ein bisschen gespachtelt und geschliffen, die Kleinteile und Farbe drupp un feddich iss er. Natürlich bekommt er noch seine LKW Reifchen mit den Felchen drupp, nä.
Ăśbrigens, der Motor is zu schnell, da werd ich mir nen anderen anschaffen. -

Jo, das wars von meinem Fennek. Ich hoffe er hat euch gefallen. FĂĽr Tipps bin ich immer zu haben. Kritik wird abgelehnt.:D
Bis bald.

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