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 Betreff des Beitrags: Robbe MAN 630 – ein neuer Trial-LKW im Oldtimergewand
BeitragVerfasst: 09.06.2011, 16:28 
Robbe MAN 630 – ein neuer Trial-LKW im Oldtimergewand

Am letzten Freitag war es soweit:
Ich erhielt den neu erschienenen robbe MAN 630 per Post.
Da mein Herz ein wenig den Fahrzeugen meiner Jugend gehört, kam mir diese Nachbildung des damalig weitverbreiteten sogenannten „5-Tonner´s“ gerade recht.
Es soll nun ein kleiner Baubericht folgen, um ebenfalls Interessierten eine Entscheidungshilfe zum Kauf des Baukastens zu bieten.

Hier einmal 2 Bilder des Kartons

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Die Anleitungen und der Decorbogen

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Der Baukasteninhalt mit diversen ABS-Platten

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So, und nun geht’s los......

Baustufe 1

am zweckmäßigsten ist es, die nach Baugruppen eingetüteten Teile auf die jeweilige Bauabschnittszeichnung zu legen.
Die hier abgedruckte Bauteileliste ermöglicht den Bauteilvergleich im Maßstab 1:1, somit sind Verwechselungen der Bauteile dann auch weitestgehend ausgeschlossen.

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in Baustufe 2 werden Halter und Dreieckslenker montiert

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Hierbei muss man beachten, das die Halter verschieden groĂźe Bohrungen aufweisen

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Die Baustufe 3 beschäftigt sich mit der Montage der Federbeine, mit deren Hilfe Achsniveau bzw. Vorspannung der Federn eingestellt werden können.

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...zurechtgelegt....
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….teilmontiert
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vorn verbaut.....
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und fertig !

….womit dann schon der 4. Bauabschnitt dran wäre:

nämlich die Montage von Motor und Getriebe

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hier im Lieferzustand
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...und so sieht robbe den Antrieb fĂĽr den MAN vor.

Da es viele Modellbauer gibt, die diesen LKW entweder noch aus ihrer Bundeswehrzeit kennen (so wie ich) oder halt nur einen Oldtimer mit Vorbild suchen, der sich in der Vitrine genauso gut macht, wie auf der Straße oder im Gelände, ist robbe hier den Weg gegangen, einen schon vielfach bewährten Motor (Mabuchi RS 550SH) dem Baukasten beizulegen. Einem Käufer dieser Schicht ist es wichtig, das das Modell auch mal zügiger bewegt werden kann.


Ich persönlich werde diesen Motor wohl nicht verbauen, weswegen er auf dem Foto auch nur an angedachter Stelle liegt.
FĂĽr den Trial-Wettbewerb soll dort ein 75 Turn Motor verbaut werden, wie er in Amerika fĂĽr die Clodbuster verkauft wird.
Dieser scheint mir eher geeignet zu sein, da der Baukastenmotor für den Geländeeinsatz höchstwahrscheinlich zu hoch drehen wird – ob dem so ist, muß ich ausprobieren, da ich noch am Anfang vom Truck-Trial-Modellsport stehe.

In Baustufe 5 darf sich mit dem Verteilergetriebe auseinandergesetzt werden.

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Bei sehr vielen Verschraubungen muss am Modell mit Schraubensicherungslack gearbeitet werden.
Damit das ganze dann auch Sinn macht, habe ich mir ein Marmeladenglas geschnappt und alle die Verschraubungen betreffenden Bauteile dort in Entfetter gebadet.

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….es ist ja nichts schlimmer, als wenn man seinen LKW über den Trialparcour verteilt und die fehlenden Bauteile dann auch nicht im Ersatzteilkoffer hat.

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So, nun sollen die Antriebswellen verbaut werden und das Getriebe nach fetten mit der Kunststoff-Abdeckung geschĂĽtzt werden.

Im nun folgenden 6. Abschnitt kommt die größte Bauteiltüte auf den Tisch. Sie enthält die beiden Achsen, bei denen ich mir aber Zeit nehmen werde, damit ich da nichts falsch zusammenbaue.....

Hier schon mal vorab ein Ăśbersichtsbild:

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….so, die Hinterachse ist zusammen !!!!

ich möchte nochmals darauf hinweisen, das es den Zusammenbau erheblich vereinfacht, wenn man zuerst die aus den Tüten genommenen Bauteile auf die entsprechende Seite mit der Bauteileliste legt. Gerade in diesem Bauabschnitt kommt man sonst leicht mal ins schleudern.

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...hier ist es wichtig, das man erst die Welle rechts einsetzt und mit den Madenschrauben festschraubt, da man bei bereits vorher montiertem Zahnkranz nicht mehr an diese herankommt.

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...nun kann auch die linke Halbwelle verschraubt werden.

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so. nun erst einmal alles zusammengesetzt und etwas später festgestellt, das hier etwas nicht richtig ist......

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...na, erkannt....?
Ich habe die Gehäusehälften vermischt....

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...so kommen wir der Sache schon näher.....

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man beachte diese Messingschraube.....

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….und was damit passiert, wenn man ein wenig zu fest anzieht (rechte Seite).....
also auch hier gilt mal wieder: „weniger ist mehr“

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...jetzt nur noch die Anlenkköpfe montiert....

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...nu geht´s mit der Vorderachse weiter:
….da ein gewisses „gnuckern“ beim Drehen dieser und der jetzt folgenden Vorderachse zu vernehmen war, habe ich nach Rücksprache mit meinem „Schrauberkollegen“ (Danke Thorsten) alles nochmal zerlegt und Tellerräder und Kegelräder vorsichtig mit der Schlüsselfeile bearbeitet:

In Draufsicht auf diese Teile sieht man deren Verzahnung oben nicht spitz zulaufend sondern abgeflacht. Wenn man nun jeweils die linke und rechte Kante mit der Feile leicht bricht, läuft die Geschichte nachher um ein vielfaches flüssiger.

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...hier erfolgt der Zusammenbau synchron zur Hinterachse....

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...das Fett wartet auf seinen Einsatz....

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Die Achsschenkel warten auf den Einbau....

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…..hier ist schon das Originalblech für die Aufnahme des Lenkservos positioniert.....

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...hier die Abdeckung fĂĽr die Vorderachse.....

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...so sieht sie dann fertig beschnitten aus.....

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….da der MAN ja ins Gelände soll, habe ich zusätzlich noch etwas gegen die überall anwesenden Sandkörnchen getan – nicht das ich etwas die hätte – in Antriebsteilen müssen die aber nu nicht sein...
Ich habe in meinen Kellerschätzen noch ein paar Gerätefüße gefunden.
Da sie konisch zulaufen und ich noch ein bisschen Sekundenkleber über hatte, wurde dieser mit einer Gehäusehalbschale verklebt.
Alternativ gibt es passende Kappen aber auch im Zubehörhandel.

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…..links das originale Teil zur Montage des von robbe vorgesehene MiniServo
….rechts das mit leider etwas unzureichenden Mitteln nachgefertigte Teil zur Aufnahme eines handelsüblichen Servos mit normaler Baugröße.
Ich war leider zu diesem Schritt gezwungen, da das eigentlich vorgesehene Servo mir etwas zu schwach für den doch etwas härteren Trial-Einsatz erschien.

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...und so sieht´s von der einen Perspektive aus....
...es fehlen hier noch die Kugelköpfe für die Aufhängungen, die man aber erst nach einrasten der Gestänge richtig verschrauben sollte – bei mir gingen sie nicht an der Einlassmutter vorbei.....

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….und so von der anderen Seite.....

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….die verbaute Vorderachse und....


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…....beide Achsen am Chassis


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Was nun folgt, ist die Montage der Bereifung

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...Chassis mit lose aufgesteckten Rädern von unten....

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...und von oben....


Die Baustufe 8 ist dann auch nochmal zum Ausruhen – danach geht’s an Pritsche und Fahrerhaus

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...die Teile fĂĽr die Herstellung von Spurstange und Servo-Anlenkung.....

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...und so schaut´s dann nachher aus.....

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….ich habe nun sämtliche ABS-Platten zwecks späterer Lackierung mit Naßschleifpapier bearbeitet, da man später an manche Stellen nur noch schwer oder gar nicht mehr rankommt....

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…. da nun der Trialmotor und das passende Ritzel eingetrudelt sind, …

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.......konnte der Antriebsstrang verbaut werden....

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…..die Baustufe 9 mit den Metallteilen, die hier verbaut werden sollen.......

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….die Einzelteile für den Einschub Akkulade.....

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…...zusammengeklebt von oben (links kommt der 6-Zeller hinein).....

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….und von unten......

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….Einzelteile für Anschlag Bordwand......

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…..von oben......

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….und von unten......

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….......so schaut´s dann nachher aus....

Die Akkulade (das lange Teil) ist beweglich und läßt sich später durch leichtes nach-oben-drücken nach hinten herausziehen.

Darüber wird dann später die Pritsche verschraubt:

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…... die Pritsche in der ersten Bauphase.....

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….es muß sich strikt an die Bauanleitung und die Detailzeichnungen gehalten werden, sonst gibt’s nachher Probleme mit dem weiteren Zusammenbau....


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…...gerade in diesen Bauabschnitten von Pritsche und Fahrerhaus sollte man vor Beginn einer Bauphase ruhig sich schon einmal die nächsten Seiten ansehen um zu verstehen, was man da zusammenbaut.....

….weiter geht’s nun mit den Pritschenhaltern:
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alles aus der Tafel herausgetrennt und schon verputzt......

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….und hier schon einmal zusammengesteckt aber noch nicht verklebt, da man sie erst nach Probemontage der Pritsche verkleben soll.

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...hier liegen die Kästen zum Zusammenkleben bereit....


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...hier habe ich schon einmal einen zusammengeklebt, den ich dann gleich.....

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...wie auch die anderen in die entsprechenden Aussparungen der Pritsche gesteckt habe.
Das hat den Vorteil, das man durch drücken alles noch in die entsprechende Postion bringen kann, sodaß man nachher auch einen rechtwinkeligen Kasten erhält, der nicht mehr allzuviel Nacharbeit erfordert.
Die Kästen werden dann morgen nach dem aushärten wieder aus den Schlitzen gezogen und dann sind sie die ersten Teile, die verspachtelt werden können, wenn ich mir dann morgen den passenden Spachtel besorgt habe.....

Zum SchluĂź habe ich fĂĽr heute noch die hinteren KotflĂĽgel zusammengeklebt.
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…..hier die Einzelteile......

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und hier das vorläufige Endergebnis.
Auch hier werde ich erstmal spachteln, weil als nächstes diese heute beschriebenen Baugruppen unter die Pritsche geklebt werden sollen und das stelle ich mir im montierten Zustand doch als etwas zu umständlich vor.....

Wo wir nun schon so bei den Kotflügeln waren…..

Das passiert, wenn man sich nicht genau an die Bauanleitung hält:
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Ich hatte übersehen, das die Teile beim umdrehen derselben doch ein wenig anders aussehen können und das kam dabei raus:
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somit blieb mir nichts anderes übrig, das betreffende Teil etwas zu bedremeln….…….

In allen diesen Bauschritten wird abwechselnd geklebt, gespachtelt und geschliffen.

Wer meint, das so nicht machen zu müssen, der wird derart bestraft, das er an vielen Stellen zwar noch spachteln kann, das schleifen danach dann aber fast unmöglich wird.

Geduld ist also angesagt und immer schön einen Schritt nach dem anderen.

Nun sind die 4 seitlichen Bordwände an der Reihe
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und danach das Frontteil
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so sieht´s fertig aus
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und nun noch das Heckteil mit den Leitern
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...eigentlich wäre jetzt die Endmontage der Pritsche dran, es muß da aber irgendwie noch Farbe dran, darum das ganze an die Seite gelegt und mit dem Fahrerhaus begonnen......

weiter geht´s mit den Seitenwänden des Fahrerhauses
hier das Montagematerial, das in dieser Bauphase benötigt wird:
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ein Feilklöbchen ist beim zurechtfeilen der doch sehr filigranen Türscharniere enorm hilfreich:
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alle Teile vorbereitet....
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und hier fertig....
hilfreich sind die später zu montierenden Schrauben bereits jetzt beim ausrichten der einzelnen Scharnierteile untereinander....
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da fehlen nun noch die TĂĽren:

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es folgen 2 Seitenfenster....
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…...beim trocknen
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...danach die Windschutzscheibe....
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und der Haubenanschlag
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und so werden die Scharniere angeklebt....
[url="http://www.bilder-speicher.de/10051718737248.gratis-foto-hosting-page.html]Bild[/url]


Nun bin ich beim Fahrerhaus angekommen
hier der erste Bauschritt:
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montiert.....
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der zweite:
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montiert.....
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und nun das hier:
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was dann nachher erstmal so aussieht:

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….und dann.....
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….weiter mit den vorderen Kotflügeln....
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und das schaut dann nachher nach Beigabe aller Teile so aus:
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und jetzt dann so....
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….bzw. so.....
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...oder von unten so:
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oder eben so:
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und nun ist wieder spachteln und schleifen dran......

...es folgen die Anschläge für Haube und Armaturenbrett....
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...sowie die Abdeckungen für die Lüftungskästen...
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dieser Bauabschnitt klappt am besten, wenn man sämtliche Teile einmal vorher einsteckt und danach dann verklebt.....
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auf der Fahrerseite dann schon mal eingebaut.....
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...die Beifahrerseite wartet noch auf den Einbau....
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….und fertig
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Nun habe ich die Aufmerksamkeit dem Armaturenbrett gewidmet.....
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...wobei die Sitze gleich mitgebaut wurden....
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...die Endphase...
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...und im Fahrerhaus integriert....
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desgleichen werde ich das Lenkrad erst nach dem lackieren und der Verfeinerung des Armaturenbrettes fixieren, da es schwarz bleiben soll.
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jetzt habe ich mir mal die Haube vorgenommen....
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..was dann nach verkleben so aussieht:
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es folgen dann weitere Teile...
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die alle noch da ran gehören – aber das muß jetzt erstmal warten, da ich erstmal die Gitter zuschneiden müsste.....

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...deshalb ist nach verkleben von Spant, Haubenmechanismusteilen und Emblem hier erstmal SchluĂź...

verklebt habe ich dann schonmal die Trittstufenhalter sowie die späteren Halterungen der Fahrerhausbefestigungen
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was dann so aussieht:
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...oder nochmal aus einer anderen Perspektive:
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da ich immer noch nicht genug hatte, habe ich schon mit dem Dachunterbau begonnen:
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...ein Teil schonmal verklebt....
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und nu noch auf die schnelle die Spiegel vorbereitet...
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...und die vordere StoĂźstange vorgearbeitet....
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diese erscheint mir so filigran, das ich für den doch etwas härteren Trialeinsatz wohl etwas aus Metall bauen werde und sie hier später anbaue.

Nun werde ich mal wieder spachteln und die Gitter des KĂĽhlers zurechtschneiden.....

...ich habe nun an der StoĂźstange vorn etwas weitergebaut.....
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...das ganze zusammengefĂĽgt....
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und völlig verklammert beim trocknen....
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...damit nicht genug:
auch die Haube nimmt allmählich Formen an....
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um sie verwindungsfrei und passgenau zusammen zu bekommen habe ich sie probehalber schonmal vormontiert. Somit kann man bereits jetzt dafĂĽr sorgen, das das Gesamtbild nachher auch stimmt.
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Nun stehen auch bereits die ersten Teile unter Farbe......
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ich habe mir gedacht, den LKW in der Farbe zu airbrushen, wie ich sie halt noch aus meiner Bundeswehrzeit kenne...

1977-1979 gab es halt in meiner Einheit in Kellinghusen auf den vorhandenen 5-Tonnern der KĂĽche und der Fahrschule noch keinen Flecktarnanstrich.

Der kam erst etwas später und auf den habe ich aus sentimentalen Gründen verzichtet......

:kaffee So ganz untätig war ich mal wieder nicht, daher hier mal ein paar Impressionen „meiner Haube“ :kaffee
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...wie man______(hoffentlich nicht..... :heilig)_____sehen kann, hat dort schon Spachtel gewirkt
und die Haubenverriegelung hat sich auch schon in Richtung des vorgesehenen Platzes begeben

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…..bis hierhin bin ich denn nun für heute erst einmal gekommen –

so allmählich nimmt das ganze nun denn doch schon mal Formen an
....und die ABS-Gitter werden immer leerer. :party

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So kommen nun erstmal die Bilder aus der „Lackerei“...
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...die „Hütte“ mal im ersten Lackglanz....

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...dat ganze mal von vorn....

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….die Stoßstange noch nicht ganz so, wie sie gehört....

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...natĂĽrlich auch mal von der Vorderseite....

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...so schaut dann die Haube aus, wenn sie mit dem Luftpinsel Erstkontakt hatte.....

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...dann wären da ja auch noch die Sitze....

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...und die Pritsche von unten.....

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...hier dann bereits mit der 2. Lacke......

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….und als jetzt ersteinmal letztes olives Teil der Dachunterbau.....

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....hier mal so ein kleiner Ăśberblick....

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...nun noch schnell die Servo- und Verteilergetriebeabdeckungen sowie das Dach von innen (da aus Lexan) lackiert
und nach angemessener Trockenzeit ausgeschnitten und weiterbearbeitet.

Ich habe schlauerweise gedacht, das ich mit meinem Lexanfarbrest einer japanischen Firma, der noch im Keller schlummerte,
das Dach auch von außen lackieren zu können, da ja diese Lackart eigentlich immer matt auftrocknet -

aber, wer kennt nicht Murphy´s Gesetz oder anders gesagt: Sh...happ.... :angry

Genau das war natürlich in meinem Fall nicht der Fall – eine Lösung ist aber bereits im Anflug....



...nun kommen wir zu den allerersten richtigen Erfolgserlebnissen......

es hat geklappt:

ich habe einen

FAHRENDEN

MAN 630 !!!

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…..er hat schon die Bereifung für´s Trial-fahren verbaut: die in der Szene üblichen Tracker - Reifen und dazugehörigen Felgen vom großen „C“

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...hier einmal aus der Froschperspektive...

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...auf sehr grobem Schotter....

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...und hier mal am Hang.....

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......ich denke, auch aus dieser Perspektive durchaus ansehbar....

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...wer glaubt, das die Bilder hier gestellt sind, der irrt – der MAN ist eine richtige Bergziege......

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...wie man sehen kann, ist noch nicht alles an seinem Platz....

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...aber das wird schon.....

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...für diejenigen, die´s interessiert:
der lackierte Farbton ist das zu meiner Bw-Zeit üblich gewesene RAL 6014 – gelboliv......

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….loser Sand und tiefere Kuhlen – kein Thema......

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….der Baum war aber schon abgeholzt – das war ich nich........

Bild….Man(n) könnte fast meinen, er ist echt.......

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:fies…...und diese „Karl-May-Festspiel-Szene“ mußte ich mir einfach geben....

...die Kulisse bot sich förmlich an..... :heilig

...die StoĂźstange war noch nicht richtig befestigt und nach dem dritten mal drĂĽber fahren habe ich sie dann als Ladegut abkommandiert. :cool

Dann geht’s demnächst weiter in diesem Kino.....

….es geht weiter mit den Arbeiten – nunmehr erstmal für den Trial-Einsatz.....
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….hier hatte ich tatkräftige Unterstützung bei Überrollbügel, Stoßstange und Imitation des Stoffdaches......

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...wie man hier sehen kann,muß das Dach nochmals nachmattiert werden – so sieht kein Stoffdach aus.....

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...ich habe mich hier einmal mit der ersten Version meines taktischen Zeichens versucht.....
...leider gestaltete sich das weitaus schwieriger, als gedacht:
Der richtige Farbton ist mir leider nicht so recht gelungen, es mangelt mir momentan an einer matten, durchsichtigen Folie (die man dann warscheinlich leider auch wieder sieht) auf die ich hätte drucken können.
Versuche mit Tesafilm in matter AusfĂĽhrung ergaben ein noch schlechteres Ergebnis.
Vielleicht weiß ja jemand noch eine bessere Lösung oder kennt jemanden, der das Problem bereits bewältigt hat...?
Ich habe noch einiges weiteres an Beschriftungen vor, sodaĂź sich vielleicht ein kleiner Decorbogen lohnen wĂĽrde.....
z.B. Beschriftungen für Feuerlöscher, Staukästen, Schilder auf Ladefläche (bei Mannschaftstransport), Luftdruck, Tonnage, Schilder im Fahrerhaus, etc....

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…. wie man hier sieht, passt der eigentliche Pritschenaufbau nicht mehr zwischen die Bügel meiner „Fahrerhaus-Schutzeinrichtung“ (die ist noch nicht fest und daher hier etwas schief zu sehen).
Da ich damit aber eh nicht trialen wollte (wäre schade um die vielen filigranen Teile), wird sie durch eine andere, einfachere vorübergehend ersetzt.
Diese ist noch im werden und wird demnächst dann hier auch mal abgebildet.....

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….so, das war´s dann ersteinmal – die nächsten Bilder sind dann wohl schon unter Farbe.....

Besonderen Dank möchte ich hier noch einmal Thorsten für seine tatkräftige Unterstützung bei den oben genannten Arbeiten aussprechen !!! –

….in der Zwischenzeit ist eine Menge passiert:

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...die Scheiben wurden rundherum eingeklebt....

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...bereit zum ersten Trial-Wettbewerb
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Und nun die Bilder aus Hannover vom ersten Geländeeinsatz:
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...bergab...

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….bergauf.....

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…..ein wenig feucht war es ja schon.....

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…...schwer am wühlen......

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...hier war es mächtig steil.....

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...und hier ging´s ab in den weichen Sand.....

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...in der 2.Sektion....


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...aus dem Dickicht taucht ´ne Emma auf.....

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…...mächtig viele Steine – aber auch die waren kein Hindernis....

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…..auch da ist sie durchmaschiert.....


…..wieder zuhause angekommen:
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...ein paar Kampfspuren sind zu sehen...

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...aber alles in allem......

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…..hält sich die Schadensliste im kleinen Rahmen:
...die Einstiege haben sich verabschiedet.....

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...hat sich echt gut gehalten.......

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....den Anschlag für die Heckklappe werde ich entfernen, da er mir zu viele Geräusche gemacht hat :fies

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...bei den teilweise recht heftigen AbstĂĽrzen war der Ăś-BĂĽgel Garant fĂĽr das noch recht gute Aussehen.... :ok

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...die Verriegelung der vorderen Haube hat ihren Dienst versagt – ich hätte vielleicht doch das untere Grill noch einkleben sollen.... :(

Die nächsten Bilder wird es dann vielleicht nach dem Lauf in Bargteheide geben.......

hier mal ein kleines, erstes Video aus Hannover:

http://www.youtube.com/watch?v=9zlUoftswCc
:) zwei hab´ich noch ...............

:hfg http://www.youtube.com/watch?v=FXcpAZT3lls

:hfg http://www.youtube.com/watch?v=TzeAY_15nHQ&feature=channel

....so, wen´s interessiert :)
Hier einmal der Versuch, alle Freunde dieses Oldtimers zu einigen:
[url="http://www.modelltruck.net/group.php?&do=discuss&groupid=26&discussionid=25&gmid=187#gmessage187"]http://www.modelltruck.net/group.php?&do=discuss&groupid=26&discussionid=25&gmid=187#gmessage187[/url]

....es gab in der Vergangenheit doch tatsächlich den einen oder anderen, der mir das farblich abgesetzte "M.A.N" nicht abgenommen hat
Damit ist nun SchluĂź

Kuckt Euch mal das hier aus dem Technikmuseum an:

http://www.modelltruck.net/showthrea...d=1#post494397

...na, noch Fragen....?

so, es hat sich ein klein ein wenig getan......
Habe im Internet zwei 3er-Sets
3Eck-TĂĽcher - BW einfach - nato-oliv
gekauft....
Worauf ich aus Unwissenheit natĂĽrlich nicht geachtet habe, ist der Umstand, das die Dinger dummerweise nicht so wirklich einheitlich oliv dahergekommen sind :(
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HeiĂźt auf hochdeutsch:
FĂĽr eine Solo-Emma wie meine mit groĂźer Plane und eventuell auch Fahrerhaus-Plane mag das ja vielleicht noch hinkommen, wobei noch nicht ganz raus ist, ob man denn mit einem Tuch auskommt (wohl eher nicht)....
Nun geistert hier aber noch ein ganzen Zug im Forum herum, der damit auch noch ausgestattet werden soll (d.h. 2x das ganze).....
Da wird´s dann wohl vielleicht farblich recht gewürfelt zugehen....:poff
Warum ich das hier reinschreibe....?
Beim Kauf dieser eigentlich voll günstigen Teile sollte man im Vorwege den Versender wohl darum bitten, etwas auf gleichmäßigen Gebrauchszustand zu achten um nicht, wie hier geschehen, ein buntes Sammelsurium unter dem Motto: "Da kann er sich ja das aussuchen, was ihm gefällt.... zu erhalten
Denn seien wir mal ehrlich: Mit dem Verwendungszweck wird in der Firma sicherlich keiner gerechnet haben :devil:heilig:fies
So, sobald die Dinger gewaschen sind, wird dann von "Muddi" wohl ein Schnittmuster gemacht werden und es wird sich herausstellen, "watt da wie geiht".....
un dann geiht datt hier mol wedder wieder......:)


Nach fast einem Jahr ist es jetzt soweit::fies
Ich habe soeben die Tarnscheinwerfer an der Pritschen-Emma gefunden.
Ich wollte den Tip, den ich schon vor einiger Zeit bekommen habe, ja nicht glauben.....aber:
Sie sind tatsächlich hinter den Gittern in der Stoßstange (natürlich soweit oben, das sie auf fast keinem Bild zu erkennen sind -- Tarnscheinwerfer eben...).
Gefunden habe ich sie in der TDVt3 auf der Seite 151 (das ist das Bild 183 in der Serie).
...mal sehen, was ich jetzt mal finden könnte.....:devil

...langsam wird´s immer enger.... :angry
ich habe hier mal einen Arbeitsparka am Wickel gehabt, um dem Thema Plane endlich Abhilfe zu schaffen.
So wirklich ĂĽberzeugt mich aber auch das nicht
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Parka AuĂźenseite


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Parkafutter eingenäht


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Parka-EinknĂĽpf-Futter


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FĂĽr diese Planen-Variante habe ich auch schon jemanden gefunden, der davon so richtig begeistert war.
Allerdings kommt meine Auslieferungsvariante "PlĂĽschPlane" mit dem rosafarbenen Streifen mittig noch nicht so wirklich an.... :hfg

Wen´s interessiert:

Im Fotoalbum sind ein paar Fotos aus dem Panzermuseum Munster:

http://www.bilder-speicher.de/fotoal...p?album=134142

Einige Bilder sind von der Emma in Pritschenversion

....nach einer längeren Pause hat sich jetzt was in Richtung Plane getan.
Ein guter Tip hat mich den entsprechenden Stoff im Zeltfachhandel in den Niederlanden finden lassen.
Die Entscheidung fiel, da ich hier nirgends irgendetwas in RAL 6014 finden konnte;
diverse Versuche mit Bundeswehrartikeln gingen immer in die Hose - die Ergebnisse waren nie zufriedenstellend.
Ich konnte meine bessere Hälfte aufgrund meiner völligen Stoff-Abneigung dazu bewegen, sich der Planengeschichte anzunehmen.
Das heutige Ergebnis hier jetzt mal in Bildern:

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....der Zuschnitt mit entsprechendem Schnittmuster

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...danach Sicherung der Schnittkante mittels Nähmaschine

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...die Plane wird dann schonmal einmal an entsprechender Kante vorgebĂĽgelt

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....das Kantenband an entsprechender Stelle angelegt

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....von der Trägerfolie befreit

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und bereits mit dem BĂĽgeleisen "verklebt"

Das vorläufige Entergebnis für heute sieht dann erst einmal so aus:
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Zuletzt geändert von cw658 am 09.06.2011, 16:36, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Robbe MAN 630 – ein neuer Trial-LKW im Oldtimergewand
BeitragVerfasst: 09.06.2011, 16:36 
Interessant !

Aber die Reifen hatte ich dennoch schmäler in Erinnerung, nicht ?

Fragende GrĂĽĂźe
Stephan


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 Betreff des Beitrags: Re: Robbe MAN 630 – ein neuer Trial-LKW im Oldtimergewand
BeitragVerfasst: 09.06.2011, 16:38 
Hallo Stephan,
kommt drauf an, welche Du meinst - bin ja zwischendurch Trial damit gefahren, da brauchte ich die....


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 Betreff des Beitrags: Re: Robbe MAN 630 – ein neuer Trial-LKW im Oldtimergewand
BeitragVerfasst: 09.06.2011, 16:46 
Ja gut, wenn Du Trail fährst ...

Ich baue meine Modelle ja immer nach Vorbild, deshalb meinte ich ja auch Reifen wie beim Vorbild ...

GruĂź
Stephan


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 Betreff des Beitrags: Re: Robbe MAN 630 – ein neuer Trial-LKW im Oldtimergewand
BeitragVerfasst: 09.06.2011, 16:56 
Hier nun noch eine Naht, wo nachher noch ein Band zur Befestigung am Spriegelgestell eingezogen werden soll:
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...natĂĽrlich vorne und hinten....

nun fehlen noch die Planenteile fĂĽr Front und Heck.
Die Klappen für die Seitenfenster sollen auch noch angenäht werden - ob dahinter noch die Fenster kommen, müssen wir noch sehen....
Desweiteren möchte ich die hintere Plane noch variabel gestalten, sodaß sie geschlossen oder auch aufgerollt dargestellt werden kann.
In der näheren Auswahl stehen dazu Klettpunkte oder vernähte Bänder.
Aber das alles mĂĽssen wir hier noch austesten - das Endresultat wird aber wohl die Tage hier zu sehen sein.

....so, das ist seit langem der letzte Stand des Fahrzeugs.
Getan hat sich seitdem nicht mehr viel außer das ich noch einen bereits fertigen Planenanhänger und eine Koffer-Emma im Rohbaustadium ergattern konnte, die auch noch meiner Aufmerksamkeit bedarf.... :bau:


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 Betreff des Beitrags: Re: Robbe MAN 630 – ein neuer Trial-LKW im Oldtimergewand
BeitragVerfasst: 09.06.2011, 17:08 
ja nee, ich habe das Modell zum Anfang zum trialen bekommen.
Und als das erledigt war, wurde er wieder zurĂĽckgebaut und soll irgendwann dann natĂĽrlich dem Vorbild sehr nahe kommen.
Im Bereich der Reifen aber kein leichtes Unterfangen, da versuche mal, die richtige Reifen/Felgen-Kombination zu bekommen....
....das schaffste leider nicht - in 1:16 wäre das dank afv ja noch möglich gewesen, nicht so in 1/robbe.
Ich bin der Meinung, eine (für mich) vertretbare Lösung gefunden zu haben, es passen entweder die Reifen vom Profil oder der Breite oder vom Durchmesser nicht - das ganze entweder nicht zum Fahrzeug oder zur Felge....
glaube mir, habe da einiges durch und mittlerweile beschlossen, das er nun so bleibt, wie er ist (war auch so schon teuer genug das ganze) :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Robbe MAN 630 – ein neuer Trial-LKW im Oldtimergewand
BeitragVerfasst: 10.06.2011, 16:24 
Moin Chriss

Nimm doch einfach Textil Farbe,und Ersäufst die fertige Plane mal für ne Std. :wink:

Dann sind auch die Nähte " Getarnt "
Hier mal eine Kleine Anleitung :mrgreen:

1. Bild

2. Bild

3.Bild

4. Bild

5. Bild

6. Bild

GruĂź,Harry


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 Betreff des Beitrags: Re: Robbe MAN 630 – ein neuer Trial-LKW im Oldtimergewand
BeitragVerfasst: 10.06.2011, 17:30 
:lol: muhaha,
nich schlecht,
werde ich ma ausprobrieren und vielleicht auch anwendeln..... :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Robbe MAN 630 – ein neuer Trial-LKW im Oldtimergewand
BeitragVerfasst: 11.06.2011, 15:15 
Jo Chriss,mach mal.

Schritt 6 klappt immer. :mrgreen:

GruĂź,Harry


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