Na, schon Stammleser? Hier kannst Du Dich kostenfrei registrieren, diese Leiste ausblenden und mitschreiben! Wir freuen uns auf Dich!


Aktuelle Zeit: 17.02.2020, 08:22

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde





Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 63 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: how to , Leo 1A4 / 1A1XX
BeitragVerfasst: 28.12.2007, 21:37 
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: 12.04.2007, 14:22
Beiträge: 3420
Wohnort: Ebersbach/Sulpach
Offline
Servus Mitglieder des Forums und Gäste die sich hierher verirrt haben. :D

Hier beschäftige ich mich mit Bauteilen/ Baugruppen bzw dem (bald kompletten) Bausatz des Leopard 1 ( A4, A1xx und deren Abarten ) von der Firma Scale-Militärmodellbau

Habe mich mal dazu durchgerungen eine kleine "Anleitung" oder eher Bauhilfe für alle zu erstellen die es interessiert bzw die sich entsprechende Teile zugelegt haben.

Ich fange einfach mal mit dem Oberdeck des Leo an.

Das Bauteil besteht aus tiefgezogenem 1,5mm Poly.
Klasse Sache das es das Ding gibt , es sind zwar noch Tamiya-Oberdecks auf dem Markt zu bekommen (meist ebay) , doch spart man sich hier gleich das ablacken und kann von Anfang an so bauen wie man will.

Hier mal einfach das erste Bild.......der Anlieferungszustand:

Bild

Gut zu sehen, viel Material um das eigentliche Oberdeck drum rum.......da hat man mächtig was wegzuschnibbeln. :kerze:

Alle Durchbrüche und Luken sind noch zu , also muss später auch nichts aufwändig zugespachtelt werden wenn man einen Umbau vorhat.

Das wars erstmal , ich übe ein wenig schnippeln und poste dann mit neuen Bildern hier weiter :pfeif:

Grüße
Michael

_________________
Das Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. :D
Bild


Nach oben
 Profil  
 
Tipp: Angemeldete Benutzer sehen keine Werbung!
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28.12.2007, 22:15 
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: 12.04.2007, 14:22
Beiträge: 3420
Wohnort: Ebersbach/Sulpach
Offline
So , weiter gehts....

Habe mich daran getraut das gute Stück zu zerschnibbeln. :roll:

Erstmal nur das grobe "Drumherum" weggemacht.

Bild

So kann man die angezeichneten Schnittlinien am Tiefziehteil besser erkennen und das Ganze wird doch viel handlicher.

Grüße
Michael

_________________
Das Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. :D
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28.12.2007, 23:21 
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: 12.04.2007, 14:22
Beiträge: 3420
Wohnort: Ebersbach/Sulpach
Offline
Und dann um die späte Stunde doch noch das scharfe Messer ausgepackt :?

Ganz wichtig wäre , für alle die da eventuell weniger Erfahrung haben:sehr vorsichtig und überlegt Arbeiten! :pfeif:

Das ist nicht nur wegen der Finger ein guter Rat , auch Poly ist sehr empfindlich.
Deshalb sehr vorsichtig nur die Stellen einritzen an der auch getrennt werden soll.
Dannach vorsichtig knicken und sich freuen wenn alles sauber passt :super:

Hier mal das Ergebnis meiner Bemühungen:

Bild

Entgegen der angezeichneten Markierungen habe ich an der Motorraumabdeckung vor und nach dem Knick 10mm Platz gelassen.
Das erhöht die Stabilität an dieser Stelle enorm und ergibt eine bessere Auflage für die Motorraum-Platten die dort später montiert werden.

Jetzt darf man sich nicht erschrecken....bei so vielen Ausschnitten ist doch einiges an Stabilität flöten gegangen.
Aber nach Montage der von innen anzuklebenden Polystreben ist die Welt wieder in Ordnung. :denk:

Dazu aber eventuell morgen mehr..

Grüße
Michael

_________________
Das Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. :D
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31.12.2007, 13:09 
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: 12.04.2007, 14:22
Beiträge: 3420
Wohnort: Ebersbach/Sulpach
Offline
Noch ein kleines Update...

Wer die Scale-Militärmodellbau-Grätings des Leo1A4 oder des Leo1A1xx verwendet hat zwei Möglichkeiten:

1.Die Grätings auf der Rückseite mit dem Cutter oder der Feile "einebenen" .
Da befindet sich , wie auch beim Tamiya,ein ca 2mm breiter Rahmen.
2.Am Oberdeck ein passendes quadratisches Loch mit dem Messer oder mit der Laubsäge aussägen.

Ich bevorzuge Möglichkeit zwei weil man die Grätings mit etwas Fingerspitzengefühl leicht durchgängig machen kann (die Rückseite hinter den Lamellen ist hauchdünn).

Dann hat man gleich zwei zusätzliche Schall-Öffnungen für das Soundmodul.

Bild

http://scale-militaermodellbau.de/


Grüße
Michael

_________________
Das Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. :D
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31.12.2007, 13:21 
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: 12.04.2007, 14:22
Beiträge: 3420
Wohnort: Ebersbach/Sulpach
Offline
Hier noch ein kleiner Nachtrag:

Auf dem Bild ist der Rahmen auf der Rückseite der Grätings zu sehen den ich oben angesprochen habe:

Bild

Wie schon gesagt , den Rahmen einfach mit einem Cutter oder Feile entfernen oder im Oberdeck ein Loch aussparen.

Grüße
Michael

_________________
Das Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. :D
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31.12.2007, 14:41 
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: 12.04.2007, 14:22
Beiträge: 3420
Wohnort: Ebersbach/Sulpach
Offline
Den Anguss der Grätings sollte man auf keinen Fall einfach versuchen abzubrechen.
Resin ist da etwas unberechenbar.
Auch wenn das für die Grätings verwendete Resin sehr zäh ist kann es doch manchmal anderst abbrechen als man das gerne möchte.

Bild

Den Anguss also lieber mit einer feinen Säge vorsichtig absägen oder an der Trennstelle mit einem scharfen Messer einritzen und dann vorsichtig hin und her bewegen bis er sich ablöst.

Noch einige Dinge zu Resinteilen:

Bauteile aus Resin kann man nicht mit den üblichen Bausätzen eines Plastikmodells vergleichen.
Fertigungsbedingt kann es durchaus vorkommen das sich , vor allen bei komplizierten Teilen, Luftblasen einschleichen.
Es ist grundsätzlich mehr Nacharbeit erforderlich ( Anguss,Grate entfernen).
Resinteile immer vor Montage gut entfetten und am besten leicht anrauhen.
Mittlerer Sekundenkleber eignet sich gut zum verkleben.
Vor allen bei großen Teilen lohnt sich ein spezieller Haftgrund für Resin ( zb. Mr.Resin ).
Krumme,verzogene Resinteile nicht mit Gewalt zurückformen!!!
Einfach in heisses Wasser legen , leicht zurückbiegen und fixieren bis es kalt geworden ist.

Grüße
Michael

_________________
Das Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. :D
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31.12.2007, 23:10 
Experte
Experte
Benutzeravatar

Registriert: 14.04.2007, 18:08
Beiträge: 494
Wohnort: 73089 Rechberghausen
Offline
Micha danke für die Tips!
mfg z-west

_________________
Suche deine Freunde mit Sorgfalt.
Deine Feinde finden dich auch so.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12.01.2008, 14:43 
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: 12.04.2007, 14:22
Beiträge: 3420
Wohnort: Ebersbach/Sulpach
Offline
So , endlich konnte ich mich aufraffen weiter zu machen. :D

Heute beschäftige ich mich mit den zahlreichen Poly-Frästeilen die für die Montage von Anbauteilen und zur Stabilisierung der Oberwanne gedacht sind.

Als erstes ......ist Kleberpanschen angesagt :yes:

Bild

Verwendet habe ich dafür den Revell Contacta Professional , dieser hat sich bei Verklebung von Polyteilen sehr gut bewärt.

Vor allen an den Kanten sollte eine annähernd durchgehende Klebenaht aufgetragen werden , dazuwischen einfach dei freien Flächen etwas benetzen.

Grüße
Michael

_________________
Das Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. :D
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12.01.2008, 14:50 
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: 12.04.2007, 14:22
Beiträge: 3420
Wohnort: Ebersbach/Sulpach
Offline
Die erste Polyplatte die dann verklebt wird ist die 2mm Turmlagerplatte.
Auf der Oberseite ist diese Platte in der großen Bohrung mit einer Vertiefung ausgefräst worden.
Diese muss nach Oben zeigen , also in Richtung Außenseite bzw zum Turm.

Die Seite der Platte die verklebt wird sollte an den Stellen wo sie Kontakt mit der tiefgezogenen Kontur hat an den Kanten etwas abgerundet werden damit die ansonsten scharfen Kanten nicht an den Radien des Oberdecks anecken.
Somit ist gewärleistet das die Frästeile an der Richtigen Stelle anliegen.


Bild

Gleichmäßig andrücken und einige Minuten Geduld haben ist sinnvoll :kerze:

Grüße
Michael

_________________
Das Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. :D
Bild


Zuletzt geändert von cdE_Evil-Homer am 12.01.2008, 21:13, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12.01.2008, 14:54 
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: 12.04.2007, 14:22
Beiträge: 3420
Wohnort: Ebersbach/Sulpach
Offline
Am besten legt man nun die zweite Platte auf die unterste.
Alles schon bündig an den Kanten ausrichten und mit nem feinen Edding die Bohrung innen anzeichnen (siehe vorhergehendes Bild).

So weiss man gleich beim Kleber auftragen wie weit man kleistern darf.

Bild

Dann gehts wie gehabt weiter: Kleber auftragen und die zweite Platte so auflegen das die "Lasche" für die Getriebemontage auf der gegenüberliegenden Seite der Fahrerluke befindet.

Grüße
Michael

_________________
Das Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. :D
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12.01.2008, 15:03 
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: 12.04.2007, 14:22
Beiträge: 3420
Wohnort: Ebersbach/Sulpach
Offline
Nun ist die erste Querverstrebung drann....

Bild

Leider etwas unscharf aber denke man kann es erkennen.
Die Strebe ist passend zu den Turmplatten ausgefräst so das es einfach in die Aussparungen eingesetzt werden kann und dann mit Kleber fixiert wird.

Grüße
Michael

_________________
Das Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. :D
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12.01.2008, 18:59 
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: 12.04.2007, 14:22
Beiträge: 3420
Wohnort: Ebersbach/Sulpach
Offline
Als nächstes sind die Poly-Teile hinter den Grätings drann.

Diese haben zwei Aufgaben....
Zum ersten , ganz klar, die Oberwanne an dieser durch die vielen Ausschnitte stark geschwächten Stelle zu verstärken.
Und zweitens dienen sie als Anschlag bzw Montagehilfe für den zweiten Querspant der am später noch im Heck montiert wird.

Bild

Wie gehabt...Kleister an die Teile am vorderen Querspant anlegen , andrücken fertig.

Wegen Anfragen hier mal der Lieferant der Teile:

http://scale-militaermodellbau.de/

Grüße
Michael

_________________
Das Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten. :D
Bild


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Auf das Thema antworten  [ 63 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 2 Gäste



Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group

Impressum & Datenschutz - Hosted @ Henke Informatik